Bericht des Arbeitskreises Bau/Verkehr/Umwelt Juli 2019

Der Arbeitskreis Bau/Verkehr/Umwelt (AK BVU) hat zahlreiche Verbesserungen erreicht und arbeitet an neuen Themen, z.B. der Kennzeichnung und sicheren Gestaltung des Radwegs entlang der Böfinger Steige.

1. Moderne LED-Lampen wurden im oberen Mecklenburgweg durch die SWU im Auftrag der Hauptabteilung Verkehrsplanung und Straßenbau installiert.
Der AK BVU hatte dies angeregt, um die Querung für Fußgänger und Radfahrer an der Einmündung in die Böfinger Steige durch eine helle Beleuchtung sicherer zu gestalten.
Daneben wurde der Fußweg entlang des Garagenhofes erstmals ausgeleuchtet.
Stadträtin Barbara Münch hat uns hierbei besonders unterstützt.

2. Der etwas steile Zugang zur Haltestelle Mecklenburgweg vom Gebiet Lettenwald her erhielt ein Geländer.
Auf Anregung einer Bürgerin wurde der Weg zur Haltestelle dadurch entschärft. Aus topographischen Gründen ist ein vollständig barrierefreier Zugang an dieser Stelle nicht möglich. Für Fußgänger ist dies eine Verbesserung der Sicherheit.

3. Im Haslacher Weg wurden die Ausfahrtspuren durch Pfeile markiert und die Bodenmarkierung „30“ wird nun mehrmals wiederholt.

4. Im Eichenhang kann die Abteilung Verkehrsplanung keine Abstandshalter an den Zebrastreifen anbringen, weil diese nur noch Bestandsschutz genießen. Der Arbeitskreis hält Zebrastreifen in 30er-Zonen durchaus im Ermessensspielraum für zulässig.

Bei der Verbesserung der Verkehrsverhältnisse im Eugen-Gerstenmaier-Weg würden weitere Maßnahmen (Blumenkübel, Kinderfiguren) die Initiative der Anwohner erfordern.

5. Zur Dachbegrünung wird ein Antrag der SPD aufgrund des Stadtgesprächs „Kommunale Herausforderungen durch den Klimawandel – Grün und Natur in der Stadt“ zustimmend zur Kenntnis genommen.

Dies war ja Thema eines Gesprächs des AK mit der Stadt, allerdings ohne konkretes Ergebnis.

6. Der Vorschlag von Herrn Foos über eine neue Zufahrt zur Gustav-Werner-Schule von Süden wurde im Arbeitskreis kontrovers beurteilt, daher können wir keine Stellungnahme abgeben.

7. Der Arbeitskreis hat an einem Gespräch zur Müllsituation am Eichberg teilgenommen.
Zum gleichen Thema im oberen Mecklenburgweg hat Walter Bertsch einen offenen Brief verfasst, der Wirkung gezeigt hat, da die UWS die Entfernung des Mülls veranlasst

8. Der AK BVU unterstützt den Vorschlag im „Mängelmelder“, die Geschwindigkeit auf der B19 entlang des Eichenplatzes für eine Lärmminderung auf 50 km/h anstatt 60 herabzusetzen.

9. Der Radweg im Örlinger Tal ist sehr schlecht, wie auch die Fortsetzung bis zur Oststadt.

10. Die Böfinger Fußwege sind in manchen Abschnitten in einem schlechten Zustand.
Der Fuß- und Fahrradweg entlang der Böfinger „Hauptstraße“ sowie andere Teilabschnitte wurden dankenswerterweise bereits erneuert.
Hauptabteilungsleiter Michael Jung hat zugesagt, den Austausch des Waschbetonplattenbelags entlang des evangelischen Kirchplatzes durch Asphalt vorzusehen. Der gestalterische Kontext zum Kirchplatz selbst wird innerhalb der Verwaltung noch geklärt.
Der Abschnitt vor der Rollstuhlrampe beim Haslacher Weg 62 gehört der UWS und die Bitte um Instandsetzung wurde an diese weitergeleitet.
Ein vom Arbeitskreis vorgeschlagenes grundsätzliches „Wege-Erneuerungsprogramm“ werde es nicht geben, so Hauptabteilungsleiter Jung. Die Gehwege in Böfingen seien in einem ihrem Alter entsprechenden Zustand gefahrlos benutzbar. Trotzdem werde eine gesonderte Kontrolle auf verkehrsgefährdende Schäden durchgeführt. Hinweise aus der Bürgerschaft würden gerne entgegengenommen. Der AK BVU weist dabei auf den Mängelmelder hin. 

11. Zur Umwandlung von Rasenflächen in naturnah bewirtschaftete Wiesen führte der AK BVU ein Gespräch mit der Abteilung Grünflächen. Abteilungsleiter Christian Giers erläuterte die Konzeption der Stadt. So werden in Böfingen schon über 18 Hektar naturverträglich oder als Schafweiden unterhalten.
Bereits umgewandelt wurde die große Wiese direkt an der Böfinger Steige oberhalb der Eugen-Bolz-Straße.
Eine 2 000 m² große Fläche am Böfinger Weg soll von einer Mulchwiese in eine extensiv gepflegte Wiese umgestellt werden.
Die Grünfläche südlich der Fußgänger-Unterführung Alfred-Delp-Weg über die Eugen-Bolz-Straße bis zur unteren Böfinger Steige wird auf Anregung des AK BVU künftig ebenfalls extensiv gepflegt.
Die Umstellung von stadtweit weiteren 70 Hektar erfordern zusätzliche Finanzmittel sowie strukturelle Maßnahmen.

Ein ausführlicher Bericht zu diesem Thema folgt.

Auch die Kirchengemeinden und die UWS sollten nach Meinung des AK BVU in das Konzept einbezogen werden.

12. Der Arbeitskreis wird weiterhin Vorschläge zur Neupflanzung naturnaher Hecken in ganz Böfingen machen.

13. Die Sparkasse hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, die Kosten für die Anschaffung eines Defibrillators im Eingangsbereich der Böfinger Filiale zu übernehmen. Beschaffung und Klärung der Folgekosten sind in Bearbeitung.

Der Arbeitskreis bedankt sich bei allen Abteilungen und Institutionen für die Umsetzung der Maßnahmen!

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