10 Jahre Böfinger Bürgerblättle

Das bbb feiert 10-jähriges Bestehen – Wahrlich eine Erfolgsgeschichte!

Im Frühjahr 2005 veröffentlichte die Regionale Planungsgruppe Böfingen die erste Ausgabe des bbb in Form von zwei schwarz-weiß kopierten DIN A4 Seiten mit einer Auflage von nur 300 Stück.
Nach jetzt 10 Jahren liegt die 39. Ausgabe vor, gedruckt in Farbe mit acht DIN A4 Seiten in einer Auflage von 6000 Stück kostenlos in den Händen aller Bewohner von Böfingen inklusive Unteres Braunland, Eichenplatz, Eichberg, Safranberg und Albecker Steige mit den umliegenden Straßen. Wie kam es dazu?

1995 führte die Stadt Ulm unter BM Dr. Hartung das Dialogmodell ein. Es  entstanden in den 5 großen Ulmer Stadtteilen Regionale Planungsgruppen, die bis heute existieren. In diesen arbeiten Bürger und Funktionsträger  zusammen, um im Dialog mit Politik und Verwaltung die besten Lösungen für den Stadtteil zu erarbeiten und den Entscheidungsträgern der Stadt vorzuschlagen.

Die Sprecher der RPG Böfingen, damals Dr. Rottraud Schäfle und Dipl. Ing. Arch. Karl Foos fanden keinen praktikablen Weg, wie sie die anstehenden Informationen an die damals fast 10.000 Bewohner heranbringen sollten, um die Bürger an den Problemlösungen teilhaben zu lassen. Die Lösung war eine Stadtteilzeitung, die an alle verteilt wird. Diese sollte  auch das Gemeinschafts- und Zugehörigkeitsgefühl im Stadtteil fördern und entwickeln.
Im Frühjahr 2005 war das erste „böfinger bürger blättle“ nach einem Vorlauf von einem Jahr entwickelt: das Logo entwarf der verstorbene Böfinger Designer Siegfried Michel, die Bürgerstiftung gab eine Anschubfinanzierung, der Arbeitskreis bbb der RPG verfasste die Texte, Bilder und das Layout und der junge 1-Euro-Jobber im Bürgertreff Sergey Sukhanov aus Petersburg gestaltete alles am Computer, unterstützt von Herrn Michel. Das Geld reichte nur für 300 Kopien.
Der AK bbb bestehend aus 6 Eifrigen  (L. Finkele, K. Foos, G. Lassernig, K.H. Mallow †, H. Ruhland, Dr. R. Schäfle) blieb weiter aktiv. Die zweite Ausgabe im Sommer 2005 wurde bereits in Farbe gedruckt mit einer Auflage von 6000 Stück. Ziel war die Finanzierung durch Annoncen. In bbb2 gab es 3 Anzeigen, heute sind es bis zu 26 Werbeanzeigen als finanzielle Rückendeckung für die Druckkosten. Satz und Layout übernahm von 2006 bis 2012 Prof. Fritz Krien.

Das Austragen erfolgte all die Jahre ebenfalls ehrenamtlich. Es fanden sich immer wieder neue Anwohner, die in ihrer Straße verteilen. Der AK bbb lädt all die Helfer regelmäßig zum Blättlesfest ein und pflegt so die Gemeinschaft.

Allen ehrenamtlich Engagierten, die diese lange Erfolgsgeschichte mitgetragen haben und auch heute weiterführen, sei herzlich gedankt.
Es bleibt der Wunsch, dass das blättle weiterhin den vielfach geäußerten positiven Rückmeldungen gerecht wird und die Empfänger sich bewusst machen und wertschätzen, welch großer ehrenamtlicher Einsatz hier erbracht wird nach dem Motto: ‚Vom Bürger, mit dem Bürger, für den Bürger!‘             

Dr. Rottraud Schäfle

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