Peter Urys Sohn in Ulm

Wie sicher viele von Ihnen wissen, sind die Straßen im neuen Wohngebiet Lettenwald nach Ulmern benannt, die dem Nationalsozialismus widerstanden haben.

Böfinger Wege

Einer von ihnen war Peter Ury, der mit seinen Eltern in der Zinglerstraße 44 gelebt hatte.

 

Am 25. und 26. Mai 2016 kam sein in London lebender Sohn David Ury mit seiner Frau Lorayne Duggan nach Ulm. Er war bei der Stolperstein-Verlegung für seine Großeltern dabei.

David Ury las aus einem Text seines Vaters Peter. 

Dr. Sigmar Ury starb 1941, dem Mediziner war die Behandlung seiner Krebserkrankung verweigert worden, Hedwig Ury wurde in Auschwitz ermordet. Der Sohn überlebte als einziger, weil er hatte emigrieren können.

Der Text beschreibt die Situation, als Peter Ury 1945 in der Uniform der US-Streitkräfte zurückkehrte und auf eine Frau im Haus Zinglerstraße 44 trifft, und endet mit den Worten: "Ich fragte, ob hier mal Dr. Ury gelebt hätte."

Manchmal reicht ein Satz, um Grauen und Trauer auszudrücken.

 

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